(Im Gegensatz zu Australien:) Der Tiefpunkt zum Schluss auf Bali?

Meditations-Übungsversuch für Nyepi 😉

Die letzten drei Tage auf Bali sind nicht gerade von Action oder tollen Erlebnissen geprägt. Der Wetterbericht stand sämtlichem Vorhaben im Wege: Regen, Regen, Regen. Und zur Krönung noch der Tag der Stille am 28. März. Nyepi. Das balinesische Neujahr mit Ausgangssperre und „alles-ausser-Atmen-scheint-untersagt-zu-sein“. Die Balinesen verbringen Nyepi fastend und meditierend.

Aber beginnen wir dort, wo wir stehen geblieben sind: Im Norden Balis.

Blick in den Garten
Unser traumhaftes Häuschen im Norden

Im Norden wohnten wir inmitten eines Reisfeldes. Wangi, eine junge Indonesierin, konnte von ihrem Papa das Land übernehmen und hatte die Idee, dieses Haus darauf zu errichten, um Einnahmen zu generieren. Es war absolut schön dort. Auch war die Zeit – 3 Nächte – gerade richtig. Ohne dass uns langweilig wurde 😉 konnten wir den Ort geniessen und alles in uns aufsaugen.

Wir unternahmen einen Ausflug zu Wasserfällen (wo Flo seinem Adrenalinspiegel etwas nachhalf), zu heiligen heissen Quellen, liessen uns von zwei Scooter-Fahrer herumchauffieren (ebenfalls ein Erlebnis 😉 Fahrer 1 mit Flo & Matteo, Fahrer 2 mit Louie und mir), gingen in eine benachbarte Hotelanlage baden, genossen den schönen Norden in vollen Zügen.

Matteo ging ohne zu zögern zu den Kindern unseres Fahrers heim, um zu spielen
Ich durfte Angy bei einer ihrer täglichen Opfergaben begleiten
Mutiger Sprung aus schwindelerregender Höhe! 😉
Natürliche Rutschbahn; 12m Höhe

Dann ging es weiter nach Canggu. Canggu liegt ungefähr auf der gleichen Höhe wie unsere 2. Station, einfach westlich. (Gestartet sind wir im Süden (blaue Stecknadel ist ziemlich versteckt auf der Karte), gingen dann nach Saba, Ubud, in den Norden (Nähe Singaraja, blaue Stecknadel ebenfalls versteckt) und zum Schluss – eben erwähnt – nach Canggu.

Blau: Unsere 5 Unterkünfte, Rot: Unsere Ausflüge

In Canggu haben wir wieder einen Roller gemietet und ich finde es toll, wie rasch man die Orientierung (plus/minus) an einem neuen Ort bekommt (Flo sei Dank ;-)).

Doch leider; wie zu Beginn erwähnt, macht das Wetter jetzt nicht mehr so richtig mit. Man muss ja zwar dazu sagen, dass wir bislang totales Wetterglück hatten – schliesslich ist Regenzeit auf Bali. 

Scooter – fahren ist einfach toll 🙂

Eigentlich hätte ich noch einen Besuch beim Tempel „Tanah Lot“ vorgesehen. Doch… bei diesem Wetter ist es vielleicht etwas zu riskant, diese Strecke (30min ein Weg) mit dem Roller zu wagen…

Und zur Kröung der 2 verregneten Tage kommt jetzt noch Nyepi. (Wen es detaillierter interessiert: Auf Facebook – karinspichtig.ch – hab ich mehr dazu geschrieben. Oder: Google weiss auch ganz viel darüber zu erzählen.) Nyepi: Das balinesische Neujahr. Wo wir nicht mal die Wohnung verlassen dürfen. Hm.

Ich habe versucht, den Flug vom 29. auf den 27. vorzuverschieben. Möglich wäre es. Doch zu welchem Preis? 250$ pro Person. seufz Okay: Wir werden Nyepi mit Würde tragen und das Beste draus machen. Meditierend und fastend. 😀

Ab 29.3. werden wir dann wieder in Singapur sein!

Ihr werdet von uns HÖREN, wie wir den Tag der Stille hinter uns gebracht haben.

Bis dahin: Freudenschrei! Karin & Männer.

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Ubud – zwischen Yogamatte und grünem Smoothie


Um mal ein bisschen Geschwindigkeit aus unserem Reise-Tempo zu nehmen; Aber natürlich auch, weil wir viel Gutes von dieser Ortschaft / Region gehört haben, sind wir eine ganze Woche in Ubud geblieben.

Diese Woche machte Platz für allerhand Empfindungen und Erlebnisse. Einerseits lernten wir Ubud ziemlich gut kennen, die Orientierung fiel leicht, andererseits hatten wir vereinzelt sogar fast schon gegen Langeweile zu kämpfen. Es ist drum wirklich sehr heiss und tropisch. So, dass man eigentlich ausser Baden nicht viel anderes machen mag. Allerdings hatte unser airbnb – Bungalow (der absolut toll ist!) keinen Pool. Und so „brachen“ wir zwischendurch – mal mehr oder weniger offiziell – in Anlagen ein, um den Pool zu geniessen.

Unsere Hauptbeschäftigung in Ubud war aber – neben dem Essen 😉 – Scooter-fahren! Wir haben es riesig genossen, endlich wieder einmal unabhängig zu sein (vorallem nach diesem dermassen einnehmenden Fahrer, der mir übrigens heute noch mehrmals täglich SMS schreibt…! Also, falls wir – ganz bestimmt auch in der Schweiz – irgendwann einmal wieder einen Taxi-Chauffeur brauchen: er kommt sicher).

Ubud ist das kulturelle Zentrum Balis. Hier wird aber auch ganz viel Yoga gemacht und gesund gegessen. Die ganze Vegie-Vegan-RAW-Szene ist hier ansässig und wer mich kennt, weiss, dass mich das durchaus erfreut hat 😉 Nach 2.5 Monaten „Ausnahmen“ war es ein Hochgenuss, wieder einmal Smoothie-Bowl zum Frühstück zu schlemmen. 

Uns erstaunte im ersten Moment die Touristen-Flut hier. Recht viele scheinen hier auch zu leben oder zumindest eine längere Zeit zu verbringen. Am erstaunlichsten aber finde ich die Bevölkerungsdichte und wie hier alles aufeinander-ineinander verschachtelt ist. Sobald ich wieder vloggen kann (zu Hause mit einem nigelnagelneuen Laptop! freu) werd ich euch das hoffentlich etwas besser zeigen können.

Und wenn es regnet, dann aber richtig und bringt im Anschluss garantiert eine überschwemmte Straße mit sich.

Morgen holt uns um 10 Uhr ein Fahrer ab und bringt uns in den Norden Balis.

Freu mich schon darauf, wenn es mich auch etwas wehmütig macht: Wieder geht es einen Schritt weiter; wieder lassen wir etwas hinter uns, das so schnell nicht wieder kommen wird.

Ihr dürft uns gerne begleiten!

Eure KaFloMaNoLo

Dschungel-Dusche 😉
Poolbesuch im Hotel No 2
Unglaublich, wie schnell Matteo Kontakt knüpft! 😀
In unserem Lieblingscafé 😍
Poolbesuch in Hotel No 3

Grünes Idyll auf fruchtbarem Lava: Die Insel der 1000 Tempel

Mein Lausbub. Entertaint die gesamte Küchencrew.

Nachdem wir im Süden (Kuta Selatan) gestartet und jetzt in Saba sind, werden wir heute bereits Ubud erreichen. Auf Ubud freu ich mich ganz besonders, da es das kulturelle Herz Balis sein soll – wie es heisst.

Die Zeit in Saba war von 2 Tempelbesuchen geprägt, einem Besuch bei einem wirklich schönen Wasserfall und ganz vielen Schmetterlingen. Vorallem aber war sie von unseren Hosts geprägt, die schier omnipräsent im und ums Haus waren. Schlussendlich war es ganz gut, wie es war – und doch sind wir froh, dass wir nicht eine ganze Woche hier sind.

Mein Laptop muss ich (vorläufig) richtig aufgeben. Es soll einfach nicht sein. Kapitel beendet. Snif. Doch es ärgert mich schon – ich hätte auf meinen Bauch hören und dem Techniker von Anfang den Auftrag geben sollen, die HD zu ersetzen. Stattdessen liess ich mich von Flo überreden, dass wir sie mal machen lassen. So gingen 4 Tage verloren und wir bekamen eine Diagnose, die wir vorhin bereits hatten. Aber gut. Es ist wie es ist. Immerhin konnten wir es kostenfrei wieder abholen.

Ach ja: Wir haben unsere erste Bali-Regenschauer erlebt! Ein Erlebnis! Wir waren gerade beim Pura Bekasih, dem bedeutendsten hinduistischen Tempel Balis, als es zu regnen begann. Es schüttete wie aus Kübeln – es strömten regelrechte Wasserfälle die Treppen runter. Nachdem wir eine Zeitlang gewartet hatten, entschlossen wir uns, trotz Regen wieder zum Auto zurück zu gehen. Wir hatten ein gutes Stück Weg vor uns und danach waren alle ziemlich durchnässt. Doch ich fand es toll, barfuss durch die Bäche auf den Strassen zu waten 🙂 gehört doch schliesslich dazu, nicht? 

Für heute lasse ich einmal die Bilder sprechen 🙂

Bis zum nächsten Mal!

Wichtigster Hinduistischer Tempel Balis: Pura Besakih
Vom leichten Sommerregen überrascht

Die Seele baumeln lassen im Süden Balis

Einmal Massage für alle im „La Joya“
Wir sind gut auf Bali angekommen und haben uns ganz schnell eingelebt. Ab dem 2. Tag kam uns das ach so fremde Leben bereits nicht mehr so fremd vor. Und kurze Zeit später war Australien bereits unglaublich weit weg!

Wir werden uns in AirBnB Häuser rund um Bali einnisten und freuen uns auf diese Individual- Rundreise und das Eintauchen in diese faszinierende Kultur.

Es ist ungewohnt tropisch heiß und das kann einem auch schon mal ganz schön zu schaffen machen, wenn man zu Fuß irgendwohin gehen möchte.

Wir haben uns alle 4 eine Massage gegönnt; hei, war das ein süßer Anblick, wie Louie da so lag und genoss. Ich hätte schmelzen können, hätte meine Masseurin mich nicht immer wieder mit einem Trigger-Punkt in die Realität  zurück geholt 😉

Mein Laptop weilt jetzt in Denpasar in einem schummrigen Schuppen, mal schauen, was ca in 3 Tagen neuer Stand der Dinge sein wird. Auf jeden Fall ein amüsantes Abenteuer!

Auf das nächste Mal!

Eure KaFloMaNoLo

Unsere Lieblings-airbnb Unterkunft im Süden
„La Joya“
„La Joya“
Als Tagesgäste im noblen SPA Hotel „la Joya“
Beim Tempel Uluwatu im Süden Balis

Indonesien, wir kommen!


Während wir die letzten australischen Sonnenstrahlen genießen, bereitet sich Singapore Airline für uns vor 😉 auch wenn das vielleicht nicht ganz stimmen mag, so ist es doch eine nette Vorstellung.

Den Camper haben wir abgegeben und erst im Hotel festgestellt, dass wir die Kinder-Gepäckstücke im einen Schrank haben stehen lassen. lol. 

Nicht so tragisch, wir haben ein Taxi beauftragt, diese für uns abzuholen. Und während wir auf dem Wheel of Brisbane (Riesenrad) den Weitblick über Australiens drittgrößte Stadt genossen, belieferte der Chauffeur unser Hotel mit den fehlenden Gepäckstücken (wieder eine nette Vorstellung ;-)).

Nach 1.5 Tagen Brisbane genießen, geht es morgen in aller Früh an den Flughafen. 8h später werden wir Singapur erreichen und am Folgetag nach Bali fliegen. Wir sind sehr gespannt und voller Vorfreude auf den 2. Teil (nicht zeitlich sondern geographisch gemeint) der Reise!

Ach und noch was: was die Video-Blogs anbelangt: da braucht ihr euch (und/oder ich mich?) noch etwas in Geduld zu üben. Wir waren zu wenig lang in Brisbane, als dass sie mir hätten helfen können.

Auf Bald!

Eure KaFloMaNoLo


Höhepunkt zum Schluss


 Wie geht das Sprichwort nochmal? Und erstens kommt es und zweitens anders als geplant? Das passt in fast allen Belangen.

1.) Unser Ziel nördlich von Brisbane wäre Fraser Island gewesen. Wir hatten eigentlich ursprünglich vor, eine Schleife über Brisbane hinaus zu drehen, Fraser Island zu besuchen und dann nach Brisbane zurück zu gelangen um unsere Australien-Reise zu beenden. Dann haben wir gehört / gelesen, dass Fraser Island vielleicht doch nicht so kindertauglich ist. Dass wir nicht das passende Fahrzeug haben, für diese Sand-Insel, die nur mit 4WD befahren werden darf. Und plötzlich stand alles ganz offen. Plötzlich stand da eine Woche und daneben ein grosses Fragezeichen.

Ganz spontan und schier zufällig sind wir auf North Stradbroke Island (östlich vor Brisbane) gelandet und absolut happy damit. So happy, dass wir uns entschlossen haben, die restlichen Tage gleich hier zu bleiben.

2.) An alle, die sich an unserem Reise-Vlog erfreut haben: Schlechte Nachrichten… Mein Laptop tut keinen Wank mehr… 😦 Und so muss ich leider das Filmchen-schneiden auf unbestimmte Zeit bleiben lassen. Wir werden bestimmt in Brisbane einen Mac-Store aufsuchen, doch weiss ich nicht, ob der uns auch tatsächlich helfen kann… :-0

Zumindest haben wir ganz wunderschöne Tage auf einer „einsamen Insel“ hinter uns und kehren morgen nach Brisbane zurück. Am 6. 3. geben wir unseren Camper-van ab. Dann geht es nach Singapur zurück. Und was ist mit den verbleibenden 3 Wochen?

Was denkt ihr? 😉

Wir grüssen euch herzlich!

Eure KaFloMaNoLo

Waterfall – Way


Hui, die Zeit läuft. Die Kilometer bleiben hinter uns und die Zeit auch.

Wir sind bereits so gut wie in Brisbane. Und wer weiß, dass wir am 6.2. dort unser Wohnmobil abgeben werden, wird sich jetzt vielleicht fragen, warum wir so hoch geeilt sind. Wir haben zum Schluss in der Tat einen straffen Zeitplan, denn wir haben noch ein Ziel weiter nördlich von Brisbane.

Doch diesbezüglich dürft ihr euch noch etwas überraschen lassen.

Sprechen wir doch über letzte Woche. Das Highlight war für mich ganz klar der Waterfall-way von Armidale nach Coffs Harbour; nicht mal wegen der Wasserfälle, sondern wegen des Regenwaldes. Ich liebe einfach dieses saftige Grün, diese verschlungenen Pflanzen, den kühlen Schatten unter dem schützenden Blätterdach. Bei diesem Anblick tanke ich auf. Glücksgefühl und Zufriedenheit.

Und so geht es los ins Getümmel (wir wagen uns ins Dreamworld südlich von Brisbane). Vollgetankt. 

Auf bald, ihr Lieben. Und dann lüften wir das Geheimnis vom Norden 🙂

Eure KaFloMaNoLo